Horten VI (zweite Version) von Alfons Gabsch

Ein Bericht von Alfons, Uli und Mirko.


Seit vielen Jahren fliegt Alfons seine selbst entwickelte und gebaute Horten VI im Maßtab von 1:10. Die erste H VI baute er 1987 / 1988.
Mir (Mirko) liefen die Beiden (Alfons und seine kleine H VI) das erste mal auf der Wasserkuppe im Jahr 2010 über den Weg. Auf Grund dieser Horten und dem daneben liegendem Albatros, kam ich nicht drum herum, diesen Herrn ansprechen zu müssen. Dass der nette Kontakt, heute 15 Jahre später, noch immer anhält ist toll...
Diese Bilder zeigen die Horten VI (erste Version) im Jahr 2010 auf der WAKU bei einem Nurflügeltreffen.

Horten VI Horten VI Startverbereitungen Alfons auf dem Weg zum Start Horten VI über der Wasserkuppe

Auf dem letzten Nurflügeltreffen zeigte uns Alfons die rohbaufertigen Tragflächen seiner neuen Horten VI, wieder im Maßstab 1:10. Von diesem neuen Flieger, der diesmal mit einem kleineren Bürzelchen auskommt, soll nun aber Uli berichten.
Der Bericht ist auch in dem Forum RC-Network.de zu lesen. https://www.rc-network.de/threads/neulich-in-scherfede.12034521/



Also, Alfons baut seine Modelle überwiegend aus Styro und beplankt mit Abachi-furnier, soweit (noch) erhältlich. Den Flügel der H VI hat er in 15 Segmente unterteilt und die Schneidrippen für diesen filigranen Flügel aus 1,5mm Sperrholz seht ihr hier. Das Styro hat er per Hand geschnitten mit einem Helfer/ einer Helferin.
Schneiderippen aus Sperrholz Die Endrippe ist wirklich winzig.
Endrippe aus Sperrholz


die Flächenenden sind nur 18mm breit!!!
Flächenende


Der Einbau eines Servos vor dem Querruder ist durch den dünnen Flügel nicht möglich, weshalb Alfons mit einem Umlenkhebel arbeitet (aus GfK geschnitzt) und der spielfrei läuft.
GfK Umlenkhebel


Das Servo wird nahe am Mittelteil einbaut.
Servo Einbau


Den Motor hat er diesmal in einem Pylon versteckt. Motorisiert ist die H VI mit einem kleinen Brushless, der von einem 3s-Lipo mit 1000mAh befeuert wird.
Motorpylon

Die Luftschrauben sitzen in einem speziell gedrehten Alumitnehmer.


So sieht sie aus, die H VI im Maßstab 1:10, das bedeutet ca. 2400 mm Spannweite.
Horten VI flugbereit


Alfons hat 2017/18 bereits eine HVI gebaut, die allerdings noch den Bürzel hatte und dank einem Überzug mit 25-er Matte und einer Flächenreperatur 580 g wiegt. Eigentlich wollten wir beide Maschinen miteinander fliegen, doch der Wind wurde zunehmend stürmischer und da ließ ich die ältere Maschine lieber am Boden.
Horten VI neu und alt


Gestartet wird von der Flitsche (dünner Gummi), denn die H VI wiegt nur 530g.
Start der Horten VI am Gummiseil


Die H VI braucht Wind, für reine Thermiksegelei ist sie nicht gemacht. Das Flugbild ist einfach grandios und für mich einmalig schön.
Die Horten VI fliegt

Die Horten VI fliegt

Die Horten VI fliegt

Die Horten VI fliegt

Die Horten VI fliegt

Die H VI fliegt Alfons mit "nur" einem Querruder / Flächenhälfte. Die Querruderausschläge sind differenziert und wirklich winzig und Kurven steuert Alfons meist mit seiner "Seitenruderfunktion" an, d.h. das kurveninnere Querruder wird hochgestellt, der Flügel somit abgebremst und dreht in die Kurve ein. Die H VI will zügig geflogen werden und fliegt sehr agil.



Schöne Grüße aus dem Allgäu
Uli